Projektstruktur

Struktur des Gemeinschaftsvorhabens und Kooperationen zwischen den Teilprojekten

Struktur des Gemeinschaftsvorhabens und Kooperationen zwischen den Teilprojekten

Das Projektkonsortium setzt sich aus Forschern und Forscherteams mit jeweils langjährigen Erfahrun­gen und ausgewiesener Expertise auf dem Gebiet der Plasma-Wissenschaft und Plasmatechnologie zusammen. Die vertretenen Atmosphärendruck-Plasma-Methoden und Anwendungsgebiete sind breit gefächert. Die Grundlage für einen „CLUSTER-Verbund“ liegt in der Heterogenität bzw. der damit verbundenen Wissens- und Erfahrungsbreite, kombiniert mit einer koordinierten Kooperation innerhalb des Clusters. Die AiF/DFG CLUSTER-Philosophie einer koordinierten Wechselwirkung zwischen Fragestellungen applikationsbezogener Grundlagen und technologiegesteuerter Entwick­lungen stellt dabei anspruchsvolle Herausforderungen. Zur Erzielung dieses „Mehrwerteffektes“ haben die OGAPLAS-Projektpartner ein Zwei-Ebenen-Kooperationsmodell entwickelt:

  1. Bearbeitung der einzelnen Teilprojekte mit im Einzelfall individuell abgestimmter bi- oder multilateraler Kooperation auf Teilprojektebene.
  2. Clusterkooperation durch teilprojektübergreifende, methodische Fragestellungen betreffende „Querschnittsthemen“, die von jeweils einem Projektpartner koordiniert werden.

Vier Teilprojekte zu anwendungsrelevanten Grundlagenfragestellungen wurden nach dem DFG-Normalverfahren erstellt. Darin werden über unterschiedliche Plasmaanalysemethoden grundlegende Untersuchungen zu den Atmosphärendruck-Plasma-Prozessen durchgeführt. Durch die Kombination von Plasmaanalytik, Plasmamodellbildung bzw. Plasmasimulationsrechnungen werden sowohl Grundlagen in diesen Teilprojekten selbst erforscht als auch Antworten zu den Problemen der anwendungsorientierten AiF-Projekte geliefert.

Aufbauend auf den Entwicklungsergebnissen der DFG-Projekte und in enger Wechselwirkung mit dem Projektbegleitenden Ausschuss erfolgt innerhalb der AiF-Projekte eine anwendungsbezogene Auslegung der jeweiligen Plasmaquellen hinsichtlich einer optimalen, ressourcenschonenden Gasführung. Weiterhin wird ein Plasmagas-Recyclingsystem zur kostengünstigen Wiederverwendung der eingesetzten Plasmagase entwickelt.